PanamaPapers – Im Schattenreich der Offshorefirmen

Die Geldverstecke der Reichen und Mächtigen: Staatspräsidenten, Drogenschmuggler und Kriminelle haben über Jahrzehnte eine Anwaltskanzlei in Panama genutzt, um Konten und Wertgegenstände zu verstecken.Im Frühjahr 2017 decken dies journalistische Berichte auf, die sich auf Unterlagen stützen, die sie aus einem grossen Dataleak erhalten haben.

Neue Ermittlungen wegen Steuerbetrug bei der Credit Suisse

Wie die F.A.Z. am 04.04.2017 berichtet, ermittelt die Kölner Staatsanwaltschaft in Deutschland wegen des Verdachts auf Steuerbetrug gegen eine dreistellige Zahl an Kunden der Credit Suisse. Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit Aktionen desniederländischen Steuerfahndungsdienstes FIOD. Dazu gehörten Wohnungsdurchsuchungen, Verhöre und anderes, so die F.A.Z. Der FIOD war es gewesen, der die koordinierte internationale Aktion zuvor bekannt gemacht hatte, nachdem Strafverfolger Dependancen der Credit Suisse in Amsterdam und Paris durchsucht und auch in London Gespräche mit dem Bankmanagement geführt hatten. Deutsche Ermittlungsbehörden sind laut F.A.Z. bisher offenbar nicht auf die Schweizer Bank zugegangen.

Deutsche Steuerpflichtige, die noch unversteuertes Vermögen bei der Credit Suisse haben, sollten über eine Selbstanzeige nachdenken. Dabei ist aber Eile geboten. Schnell verwehrt der Sperrgrund der Tatentdeckung die Strafheit durch eine Selbstanzeige.

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